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Schweißdrüsenabsaugung

Ursache für übermäßiges Schwitzen ist eine vererbbare Erkrankung, eine Störung des Nervensystems, die sogenannte Hyperhidrose. Wenn dermatologische Maßnahmen nicht geholfen haben, ist eine Operation sinnvoll und effektiv.

Was passiert dabei?

Mit einer Schweißdrüsenabsaugung, M.I.S.K. (Minimal Invasive Subcutane Kürettage), kann übermäßiger Schweißaustritt im Bereich der Achselhöhlen effektiv und schonend behandelt werden. Vor dem eigentlichen minimal invasiven Eingriff wird zu Lockerung der Schweißdrüsen und des umliegenden Fettgewebes eine Tumeszenzlösung in die Achselhöhlen eingespritzt. Hierdurch verringert sich auch die Blutungsneigung! Die Absaugkanülen sind mit speziellen Vakuumpumpen verbunden und können durch sehr feine, nur drei bis vier Millimeter große Hautschnitte in die Achselhöhlen eingeführt werden, sodass die resultierenden Narben später fast völlig unsichtbar sind.

Welche Anästhesieform / Betäubung?

Die moderne Form der chirurgischen Behandlung kann ambulant in Lokalanästhesie durchgeführt werden! 

Wie ist der Verlauf nach der Operation?

Nach dem Eingriff muss für ca. zwei Tage ein Druckverband getragen werden. Danach ist der Patient wieder arbeitsfähig. Vorübergehende Schwellungen, Blutergüsse und Rötungen im abgesaugten Bereich klingen nach zwei bis drei Wochen ab. Auf sportliche Aktivitäten sollte ca. vier Wochen lang verzichtet werden. Die Schweißdrüsen wachsen nicht nach. Die Wärmeregulierung des Körpers wird nicht gestört! Das Ergebnis ist dauerhaft.

Risiken und Komplikationen?

Für einige Tage können muskelkaterartige Beschwerden im Achsel/Schulterbereich auftreten. Gelegentlich kommt es zu einer leichten Blutergussbildung. Sehr selten bildet sich Wundwasser, das abpunktiert werden muss.

Haben Sie Fragen zu diesem Thema?

Kontaktieren Sie uns gern per E-Mail:
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