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Ohrmuschelkorrektur

Der Grund für das Abstehen der Ohren ist die fehlende oder nur gering vorhandene Ausbildung der Hauptknorpelfalte (Anthelix) im Bereich der Ohrmuschel. Es handelt sich um eine angeborene Fehlbildung. Der Eingriff erfolgt meistens bei Kindern, wird in dieser Zeit aber auch “verpasst”. Daher kann die Operation auch im Erwachsenenalter durchgeführt werden. Sinnvoll ist der Eingriff, wenn die Betroffenen psychisch darunter leiden oder den Zustand einfach als störend empfinden.

Ambulant oder stationär

Nur auf ausdrücklichen Wunsch erfolgt die OP stationär, sonst immer ambulant.
Die Operation bei Erwachsenen erfolgt nahezu ausnahmslos in örtlicher Betäubung.

Was passiert bei der Operation?

Die ganze Ohrmuschel wird örtlich betäubt.
Der Eingriff erfolgt auf der Rückseite des Ohres. Hier wird überschüssige Haut entfernt. Der Knorpel wird mit dem Skalpell eingeritzt und die fehlende Anthelixfalte geformt.

Wie ist der Verlauf nach der Operation?

Nach der Operation wird ein mit Watte gepolsterter Kopfverband angelegt. 
Mit stärkeren Schmerzen ist nicht zu rechnen. Am Operationstag ist Ruhe angesagt. 
Der erste Verbandwechsel erfolgt nach zwei bis drei Tagen. Die Ohren sind meist noch leicht geschwollen und durch Blutergussbildung bläulich verfärbt. Ein Stirnband ersetzt den Kopfverband und wird bis zum Fädenziehen (zehn Tage) getragen. Nun kann eine Haarwäsche erfolgen. 
Nach Entfernung der Fäden wird das Stirnband für drei Wochen nur nachts getragen. 
Abhängig von der Tätigkeit, kann die Arbeit nach ein bis sieben Tagen wieder aufgenommen werden.

Risiken und Komplikationen?

Blutergussbildungen, die das erneute Öffnen der Wunde erforderlich machen, sind extrem selten. Dem wird durch Einlegen kleiner Drainagen vorgebeugt.
Infektionen und Wundheilungsstörungen sind selten. Dem wird durch Gabe von Antibiotika vorgebeugt.
Eine seltene Komplikation ist eine Wucherung der Narbe hinter dem Ohr (Keloidbildung). Dies kann mit Cortisoninjektionen in die Narbe behandelt werden.

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