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Nasenkorrektur (Rhinoplastik)

Eine Nasenkorrektur ist sinnvoll:

  • wenn die eigene Nase nicht gefällt und dadurch ein großer Leidensdruck entsteht.
  • wenn vom Patienten die Korrektur von einem Nasenhöcker oder einer knolligen Nasenspitze gewünscht wird.

Ambulant oder stationär?

Bei gesicherter häuslicher Betreuung in den ersten 24 Stunden nach der OP ist eine ambulante Operation möglich.

Was passiert dabei?

  • Das knöcherne und knorpelige Stützgerüst der Nase wird neu geformt.
  • Überschüssige Knorpel- oder Knochenanteile werden entfernt.
  • Selten ist eine Knorpelverpflanzung mit Entnahme, z.B. vom Ohr, erforderlich.
  • Bei Verkleinerung der Nasenlöcher wird überschüssige Haut am Naseneingang entfernt.

Welche Anästhesieform?

Vollnarkose ist der Regelfall.

Wie ist der Verlauf nach der Operation?

  • Stärkere Schmerzen treten sehr selten auf.
  • Es wird für 24 Stunden eine Nasentamponade gelegt. Hierdurch kommt es zu einer Behinderung der Nasenatmung.
  • Evtl. muss ein Nasengips für sieben bis zehn Tage getragen werden.
  • In den ersten Tagen sollte mit erhöhtem Oberkörper geschlafen und der Gesichtsbereich regelmäßig gekühlt werden.
  • Die Nase darf einige Tage lang nicht geschnäuzt werden. Der Mund sollte beim Niesen weit geöffnet werden.
  • Schwellungen und Blutergüsse sind nach zwei Wochen normalerweise nicht mehr zu sehen.
  • Körperliche Anstrengungen müssen vier Wochen, „gefährliche“ Sportarten mindestens sechs Wochen vermieden werden.
  • Sonnenbaden und Solarium sind vier Monate lang zu vermeiden.
  • Eine Brille darf erst nach sechs Monaten wieder getragen werden.
  • Nach drei bis vier Monaten sollte die Nase ihre endgültige Form haben – manchmal kann dies aber auch bis zu einem Jahr dauern.

Risiken und Komplikationen?

  • Regelmäßig kommt es zu einer mehr oder weniger stark ausgeprägten Schwellung und Blutergussverfärbung im Gesichtsbereich.
  • Grobporige Haut kann die Ausbildung einer feinen Nasenspitze verhindern.
  • Sehr dünne Haut lässt Knorpel- und Knochengerüst deutlicher hervortreten.
  • Ernsthafte Komplikationen, wie starke Nachblutung, eitrige Wundinfektion oder Verletzung des Tränenkanals, sind sehr selten.
  • Sehr selten kann es nach großen Korrekturen durch Narben und Durchblutungsstörungen zu Knorpelschäden kommen, die Form und Funktion der Nase beeinträchtigen und weitere Operationen zur Folge haben.

Haben Sie Fragen zu diesem Thema?

Kontaktieren Sie uns gern per E-Mail:
info@hpc-oldenburg.de