zur Startseite

Fettabsaugung

Oft ist es eine genetische Fettverteilungsstörung, die körperliche und seelische Leiden hervorruft. Ansonsten schlanke Patienten leiden an hartnäckigen Fettpolstern, die durch Diät und Gymnastik nicht verschwinden, vorwiegend an Oberschenkeln, Bauch und Hüfte, aber auch an Hals, Kinn oder Oberarmen.

Fettabsaugung ist keine Maßnahme zur Gewichtsreduktion!

Was passiert dabei?

Das abzusaugende Fettgewebe wird durch Injektion mit einer speziellen Lösung, welche Blutungen verhindert, prall aufgefüllt. Auf diese Weise wird erreicht, dass das Fett "breiig" bzw. flüssig abgesaugt werden kann. Dies geschieht mit speziellen, sehr feinen Absaugkanülen und kräftigem Unterdruck mittels Spritze oder Pumpe. Im Anschluss erfolgt das Anlegen einer Kompressionshose oder Bandage, um ein optimales Ergebnis zu erreichen.

Welche Anästhesieform / Betäubung?

Entgegen Behauptungen in manchen Werbungen ist die Fettabsaugung in örtlicher Betäubung nicht schmerzlos. In der Regel führen wir Absaugungen deshalb in einer Dämmerschlafnarkose durch. Dadurch ist garantiert, dass die Patienten keinerlei Schmerzen empfinden.

Wie ist der Verlauf nach der Operation?

  • Ruhephase (ein bis zwei Tage)
  • Rückkehr zur Normalität (je nach Eingriff zwei bis fünf Tage)
  • Sport (zehn bis fünfzehn Tage)
  • Tragen von Kompressionswäsche für drei Wochen

Risiken und Komplikationen?

  • Taubheitsgefühl im Bereich der abgesaugten Areale (häufig, verschwindet nach einigen Wochen) 
  • Blutergussbildung (stärkere Blutergussbildung ist selten, bildet sich immer zurück) 
  • Unregelmäßigkeiten oder Dellenbildung (durch die Tumeszenztechnik sehr selten, falls störend erfolgt eine kostenlose Korrektur) 
  • kleine Asymmetrien im Seitenvergleich (häufiger), die meistens kaum auffallen

Unterschiedlichste Indikationen können in unserer Praxis sehr schonend mit der wasserstrahl-assistierten Liposuktion (WAL) behandelt werden. Im Unterschied zu herkömmlichen Verfahren zur Fettabsaugung wird dem Körper hierbei vor dem Eingriff deutlich weniger Tumeszenzflüssigkeit zugeführt und das Fett wird mit erheblich geringerem Kraftaufwand herausgelöst. Der Körper wird nicht mit überschüssiger Tumeszenzflüssigkeit belastet und das umliegende Gewebedeutlich weniger strapaziert. Daraus resultiert ein deutlich reduziertes Risiko von Nebenwirkungen.   

Haben Sie Fragen zu diesem Thema?

Kontaktieren Sie uns gern per E-Mail:
info@hpc-oldenburg.de