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Bauchstraffung

Eine Bauchstraffung ist bei folgenden Problemen sinnvoll:

  • nach starker Gewichtsabnahme, wenn sich die Haut nicht entsprechend zurückbildet. Eine Rollenbildung führt dann oft zu chronischen Hautentzündungen (Dermatitis), die auf eine Behandung mit Salben nicht mehr ansprechen.
  • bei Bauchhauterschlaffung, meist nach Schwangerschaft, die durch Diät und Gymnastik nicht verschwindet. Oft liegt gleichzeitig ein Bauchmuskelbruch (Rektusdiastase) vor, der Beschwerden verursacht.
  • wenn Narben von Operationen zu einer Asymmetrie der Bauchdecke führen und es infolge von Einklemmungen kleinster Nerven (Neurome) zu Schmerzen kommt. 

Ambulant oder stationär?

  • Eine komplette Bauchstraffung erfolgt stationär mit ein oder zwei Übernachtungen.
  • Eine Ministraffung am Unterbauch kann ambulant durchgeführt werden.

Was passiert dabei?

  • Die überschüssige Haut wird exakt vermessen und vor der Operation markiert.
  • Die gesamt Bauchhaut wird gelöst, der Nabel wird wie eine Insel ausgeschnitten.
  • Die überschüssige Haut wird entfernt, der Nabel wird wieder an seiner korrekten Position eingesetzt.
  • Häufig erfolgt gleichzeitig eine Fettabsaugung, ggf. auch zusätzlich im Bereich der Flanken und Hüften.

Welche Anästhesieform?

  • Vollnarkose ist der Regelfall
  • Je nach Befund ist ggf. eine Kombinationen aus Lokalbetäubung und Sedierung, sog. Dämmerschlafbetäubung, möglich.

Wie ist der Verlauf nach der Operation?

  • Es muss eine straffe Bauchbandage mit Kompressionsverband getragen werden.
  • Der Bauch sollte in entspannter Position (großes Kissen unter den Knien) gelagert werden.
  • Schmerzen nach der Operation sind sehr gut erträglich.
  • Eine frühe Mobilisierung in leicht gebückter Haltung ist sinnvoll.
  • Zwei Wochen lang sollte unbedingt Schonung eingehalten werden.
  • Arbeit und Sport sind in Rücksprache mit dem behandelnden Arzt nach drei bis vier Wochen wieder erlaubt.

Risiken und Komplikationen?

  • Bluterguss- oder Sekretbildung in der Wundhöhle (sehr selten)
  • Minderung des Hautgefühls
  • Wundheilungsstörung, Infektion (sehr selten)
  • Wulstige, störende Narbenbildung (sehr selten)
  • Thrombosen, Embolien (extrem selten)

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