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Arthrose

Arthrosen entstehen aufgrund einer “Abnutzung” der Gelenke. Eine erbliche Komponente spielt sicher ebenfalls eine Rolle. Es können einzelne Fingergelenke oder mehrere Gelenke, auch an Handwurzel und Handgelenk, betroffen sein (Polyarthrose). Die Symptome sind Schmerzen, Bewegungsminderung und Schwellung, bzw. knotige Verdickungen der Gelenke.

Häufig betrifft die Arthrose End- und Mittelgelenke der Finger und das Daumensattelgelenk an der Basis des Daumens. Frauen erkranken aus unbekannten Gründen häufiger.

Die Behandlung besteht am Anfang in der Gabe von Schmerzmitteln, Kühlung und lindernder Salbe. Wenn Schmerzen bei Bewegung und Belastung zunehmend lästig oder unerträglich werden, ist eine Operation angezeigt. Es gibt je nach Situation und Gelenk verschiedene Operationstechniken. Fingerendgelenke können ohne Funktionseinbuße versteift werden, für die Mittelgelenke benutzen wir künstliche Gelenke aus Silikon. Am Daumensattelgelenk wird der störende kleine Handwurzelknochen entfernt.

Diesen Eingriff führen wir in minimal invasiver Technik durch, sodass lediglich eine kaum sichtbare Narbe resultiert.

Arthroseoperationen führen in den allermeisten Fällen zu guten und sehr guten Ergebnissen. In vielen Fällen ist eine krankengymnastische Nachbehandlung erforderlich.

NEU!

Eigenfetttransfer kann Daumensattelgelenke und Fingerzwischengelenke erhalten

Für die Arthrosebehandlung an den Händen wird körpereigenes Fett, welches an einer beliebigen Stelle des Körpers im Rahmen einer Fettabsaugung entnommen wurde, in lokaler Betäubung in den Gelenkspalt eingebracht. Das Eigenfett dient hier einerseits als schmerzlindernde Gleitschicht, darüber hinaus enthält es aber auch deutlich mehr Stammzellen als Knochenmark. Diese Stammzellen wiederum haben die Möglichkeit, Knorpel zu bilden, was in der Folge eine Regeneration des Gelenkes bewirken kann, sodass potenziell die Arthrose rückgängig gemacht werden kann. Aufgrund der guten Erfolge bei dieser Behandlungsform am Daumensattelgelenk wird diese Technik mittlerweile auch an den Fingerzwischengelenken durchgeführt.

Der entscheidende Vorteil dieser Methode gegenüber konservativen operativen Verfahren, bei denen das verschlissene Gelenk entfernt wird, liegt in der geringen Invasivität. Eine Vollnarkose ist nicht notwendig! Auch an der Entnahmestelle für das Eigenfett kommt es lediglich zu kleinen Stichinzisionen. Größere OP-Narben entstehen nicht! Dank moderner, vielfach wissenschaftlich überprüfter Techniken ist diese Behandlungsform sehr komplikationsarm und nachhaltig: MRT basierte Untersuchungen haben ergeben, dass bei einer Brustvergrößerung mit Eigenfett von einem Erhalt von 75 bis 80 Prozent des transplantierten Fettgewebes auszugehen ist. Das Abstoßungs- und Allergierisiko ist nahezu Null.

 

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