Schamlippen können durch ihre Größe mechanische oder ästhetische Belastungen hervorrufen. Sinnvoll ist eine Korrektur, wenn die Betroffenen durch mechanische Beschwerden z.B. beim Fahrradfahren Schmerzen erleiden, psychisch darunter leiden oder den Zustand einfach als störend empfinden.
Nur auf ausdrücklichen Wunsch stationär, sonst immer ambulant. Die Operation erfolgt in örtlicher Betäubung oder auf Wunsch unter Vollnarkose. Blutverdünnende Medikamente sollten nicht eingenommen werden.
Die kleinen oft herunterhängenden Schamlippen werden verkleinert und die zu erwartenden Narben auf eine geschickte Art versteckt..
Nach der Operation wird eine saugfähige Damenbinde getragen. Mit stärkeren Schmerzen ist nicht zu rechnen. In den ersten Tagen ist Ruhe angesagt. Das Nahtmaterial löst sich auf, Nahtreste könne bei der Wundkontrolle ohne wesentliche Schmerzen mühelos entfernt werden. Der erste Verbandwechsel erfolgt nach 2-3 Tagen. Die Schamlippen sind zuerst geschwollen und durch Blutergußbildung bläulich verfärbt. Es soll gerne täglich geduscht werden, um den Bereich hygienisch sauber zu halten. Abhängig von der Tätigkeit, kann die Arbeit nach 1-7 Tagen wieder aufgenommen werden.
Blutergußbildung, die ein Öffnen der Wunde verursachen. Infektionen und Wundheilungsstörungen sind selten. Eine schmerzhafte Narbenbildung ist extrem selten. Eine Schamlippenverkelinerung ist bei einer guten Indikation eine zuverlässige sichere Methode mit bleibendem gutem Resultat.
