Karpaltunnelsyndrom

Operationstechnik: minimal invasiv

Das Karpaltunnelsyndrom entsteht durch die Einklemmung des Mittelnerven am Handgelenk, zwischen Daumen- und Kleinhandballen nahe der Handgelenkfalte. Die Symptome sind Kribbeln und Einschlafen von Daumen, Zeige- und Mittelfinger sowie Schmerzen. Die Beschwerden treten oft besonders stark nachts auf, aber auch tagsüber beim Auto- oder Fahrradfahren, beim Kartoffelschälen oder längerem Zeitunglesen. Nach längerer Dauer kann der Nervendruckschaden zu Lähmung und permanentem Gefühlsverlust an den genannten Fingern führen. Man versucht zunächst mit einer Nachtschiene oder Cortisoninjektionen eine Besserung herbeizuführen. Hilft das nicht, ist eine Operation ratsam.

Die minimal invasive Operationstechnik die wir bei HPC-Oldenburg anwenden ist ähnlich der endoskopischen Technik, aber sicherer. Wir benutzen einen Minischnitt von 12-15 mm Länge und stellen den Nerven so dar, dass er jederzeit für den Chirurgen sichtbar ist. Dadurch ist der Eingriff sehr sicher und ermöglicht unseren Patienten darüber hinaus, ihre Arbeit (je nach Beruf) nach wenigen Tagen oder Wochen wieder voll auszuüben. Der Eingriff erfolgt in lokaler Betäubung an der Hand, ist vollkommen schmerzlos und kann auf Wunsch beidseits in einer Operation erfolgen.
Wir Handchirurgen von HPC-Oldenburg haben in den letzten 20 Jahren ca. 7000 Operationen beim Karpaltunnelsyndrom mit hervorragenden Ergebnissen durchgeführt.

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